2006 Ra Kolthida ist erfolgreich operiert!

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Viele unserer Besucherinnen und Besucher verfolgten die dramatischen Ereignisse um Ra Kolthida. Nach einer Notoperation im Universitätsklinikum Giessen/Marburg schwebte Ra Kolthida tagelang in Lebensgefahr. Sie kämpfte, wie man nur um sein Leben kämpfen kann und überstand eine Zeit, wofür so viele Menschen keine ausreichende Kraft gehabt hätten. Sehen Sie die Abschiedsbilder…

Nach den fast endlosen fünf Tagen, in dem Ra Kolthida nach der Notoperation um Ihr Leben ringte, verbesserte sich ihr Zustand konstant. Wenn auch die Genesung aufgrund fast aller verbrauchten Kräfte relativ langwierig erschien, so konnten wir Ra Kolthida nun mit einer guten Prognose in Ihre Heimat entlassen!

Für Ra Kolthida ist heute eines gewiss, sie kann nun wieder zur Schule gehen und mit Ihren Freundinnen und Freunden spielen. Eines jedoch wird Ra Kolthida nach diesen schrecklichen und kräfteraubenden Wochen wohl erst nach einigen Jahren begreiflich werden; sie hat nun eine relativ normale Lebenserwartung - und dafür danken wir gemeinsam allen Spendern und Sponsoren, die diese großartige Hilfe letztlich erst möglich machten - dafür DANKE!!!!!!!!!!!!

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Ra Kolthidas Abschied in Giessen (Bild 1 und 2) und in Frankfurt (Bild 3)

Natürlich bleiben wir mit Ra Kolthida und ihrer Mutter in Kontakt. Sicher werden wir noch das eine oder andere mal über Ra Kolthidas Entwicklung berichten!

 

Nachfolgend ältere Berichterstattungen:

In der Nacht vom 07. zum 08. September spitzte sich die Situation zu. Ra Kolthida musste Not operiert werden. Ihr kleines Herz schafte es einfach nicht mehr. . . 

Wir haben Ra Kolthida in dieser Nacht fast verloren - wir machten kein Auge zu und beteten für die kleine Ra. Bis zum folgenden Sonntag ließen die Ärzte den Brustkorp geöffnet, um bei einer weiteren Notsituation schnellst möglich direkt am Herzen entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Wir haben zur Unterstützung der Mutter von Ra in dieser äußerst schwierigen und verzeifelten Situation auch ihren Vater einfliegen lassen. Die Situation war und ist einfach zu bewegend, als dass die Mutter diese allein mit ihrer Tochter in einem fernen Land überstehen könnte. Eben an diesem Sonntag dann entspannte sich ein wenig die Lage, wenn auch nur ganz leicht.

Ra sammelte alle Kräfte. Ihr Brustkorp konnte wieder geschlossen werden, jedoch lag sie noch immer im künstlichen Koma. Am Montag den 11. Sept. dann konnten die Ärzte Ra wieder aus dem künstlichen Koma zurück holen. Zwar ist das Risiko noch sehr sehr hoch, dass Ra Kolthida zum Beispiel an einem Infekt erneut kollabiert. Allerdings baut sie in kleinen Schritten wieder auf. Der Zustand stabilisiert sich langsam. Aufatmen, beten und Hoffen, dass alles gut geht - das ist alles, was wir nun derzeit tun können…

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VORHERIGE BERICHTERSTATTUNGEN:

Ein kleines Chicksal von ca. 1,34 Millionen jedes Jahr -weltweit- und doch bedeutet es für eine kleine Familie in einem armen Land wie Kambodscha die ganze Welt.

Am 31. Juli 1997 erfüllte sich für diese kleine Familie ihr größter Traum. Ihr erstes und einziges Kind wird geboren. Nach riesengroßer Freude allerdings stellten die Ärzte in dem kleinen Hospital in Phnom Penh fest, dass die kleine Ra Kolthida mit einem sehr schweren angeborenen Herzfehler auf die Welt gekommen war.

Jede Familie hat schon viel über angeborene Erkrankungen Neugeborener gehört. Aber wenn es die eigene Familie trifft? Schon kleinere Erkrankungen bei den neugeborenen stimmen frisch gebackene Eltern oft schon sehr nervös. Naturgemäß stellt sich sofort die Frage, wie geholfen werden kann? In Deutschland werden die Eltern eines neugeborenen Kindes mit einem angebornen Herzfehler sofort mit den Operationsmöglichkeiten konfrontiert, welche dann nach Umsetzung in 90 Prozent aller Fälle zu einer voraussichtlich „normalen“ Lebenserwartung führen. In einem Schwellenland wie Kambodscha haben die Ärzte nicht die Möglichkeit, den so schwer kranken Kindern eine Hoffnung sein zu können.

Uns so geschah, was so oft in armen Ländern geschieht - die Ärzte machten der Familie unmissverständlich deutlich, dass ihrem Kind leider nicht geholfen werden kann. Die damalige Lebenserwartung der kleine Ra Kolthida schätzten die Ärzte auf ca. 3-5 Jahre, je nach Kraft ihres kleinen Herzens.

Das war der Startschuss für eine hoch engagierte oft aber auch verzweifelte Suche nach Hilfe. Bis die Mama der kleinen im Jahre 1999 zufällig auf ein Ärzteteam aus Deutschland stieß, welches in Phnom Penh humanitäre Arbeit verrichtete. Dieses Ärzteteam stellte eine genauere Diagnose der Herzerkrankung und nahm diese dann mit nach Deutschland. Hier fanden Sie dann schnell uns, das Deutsche Zentrum für herzkranke Kinder e. V.

Nach Einsicht der Diagnoseunterlagen war uns sofort klar vor Augen, Ra Kolthida musste schnellstmöglich nach Deutschland, um eine lebensrettende operative Herzkorrektur vornehmen zu können.

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Im Jahre 1999 dann besuchte uns Ra Kolthida für ihre erste Herzoperation im Kinderherzzentrum Giessen. Erfolgreich ist sie verlaufen, doch über eines konnte aufgrund der komplexen Fehlbildung des kleinen Herzens nicht hinweg getäuscht werden, Ra Kolthida muss Wachstumsbedingt noch ein bis zweimal zur operativen Nachkorrektur nach Deutschland. Im Oktober und November 2004 begrüßten wir dann Ra Kothida für Ihre zweite Korrektur in Deutschland. Auch diese verlief erfolgreich.

Nun, eineinhalb Jahre später, muss Ra Kolthida für den letzten und dringend notwendigen operativen Eingriff nach Deutschland kommen. Nach berichten der dort behandelnden Ärzten zufolge, baut Ra Kolthidas Herzleistung schon seit ca. September 2005 stetig ab, sodass wir uns in Absprache mit den bisher hier in Deutschland operierenden Ärzten, Prof. Dr. Schranz und Dr. J. Bauer vom Universitätsklinikum Giessen/Marburg, darauf verständigt haben, dass Ra Kolthidas letzte Herzkorrektur spätestens im März erfolgen sollte. Diesen Zeitpunkt haben wir aufgrund der nicht ausreichenden Spendengelder für Ra Kolthida bereits weit überschritten, weshalb wir dringend um Ihre wohlwollende Prüfung unserer Herzensbitte bitten.
Bitte helfen Sie mit, es ist Ra Kolthidas letzte Chance!

 

 

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